4. Eingewöhnung in den Kindergarten ![]() Unsere neuen Eltern interessiert sicherlich die Frage wie gestalten wir die Eingewöhnungszeit. Wir haben hier kein einheitliches Modell sondern versuchen uns nach den Bedürfnissen des Kindes zu richten. Wir wollen die Kinder und Eltern da abholen, wo sie stehen. Dies kann bedeuten, dass das Kind am Anfang über mehrere Tage von einer vertrauten Person begleitet wird oder die Bezugsperson kann auch nur stundenweise anwesend sein, sie kann einen kleinen Spaziergang machen und dabei in Rufbereitschaft sein. Wir sind erst zufrieden, wenn das aufgenommene Kind Vertrauen zu einer Bezugserzieherin gefunden hat, dies lässt sich ganz gut ermessen, wenn ein Kind sich trösten lässt. Zur Überbrückung des Trennungsschmerzes legen wir für jedes neue Kind ein kleines Fotoalbum an, das sich die Kinder jederzeit holen können, wenn sie „Heimweh“ haben. Dass sie in der ersten Zeit ihr Kuscheltier, Nuki, etc. mitbringen können ist für uns selbstverständlich. In den ersten Monaten bleiben die Kinder noch weitgehend in der Gruppe. Meist so nach den Weihnachtsferien werden die Kinder mobil und gehen auch in andere Spielbereiche. Am Anfang werden sie noch von einer Bezugserzieherin begleitet aber schon nach kurzer Zeit ist dies nicht mehr erforderlich. |
